Erneut Proteste in Saigon und Hanoi vor den Botschaften der Volksrepublik China.
Die Spannungen haben sich in den letzten Tagen verschärft nachdem Vietnam für Montag (13/06/2011) ein Militär-Manöver in den umstrittenen Gewässern geplant hat.
China drohte, dass Vietnam umgehend alle Provokationen einstellen solle.
Am vergangenen Donnerstag ereignete sich ein neuer Vorfall. Erneut durchtrennte eine chinesisches Fischerboot Messkabel eines vietnamesichen Schiffes.
Von vietnameischer Seite wurde dies mit Sabotage gleichgesetzt, während laut der VRC das Fischerbooot sich in den Kabeln samt Netz verfangen hätte und kilometerweit vom vietnamesischen Schiff weggegzogen wurde.
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13.06.11
07.06.11
Russische U-Boote zur Selbstverteidigung
SINGAPUR – Vietnam erklärte am Samstag (05.06.2011) , dass die sechs gekauften dieselgetriebenen U-Boote, die aus Russland stammen, nur zu Verteidigungszwecken verwendet werden sollen.
„Wir sehen das als normale Handlung der vietnamesischen Volksarmee an“, sagte der vietnamesische Verteidigungsminister General Phung Quang Thanh während der Shangri-La Sicherheitskonferenz in Singapur.
„Sie dienen zur Verteidigung (unseres Landes) und sind Teil nationaler Bauprojekte.
Vietnams Richtlinien sind ganz und gar auf die Selbstverteidigung ausgerichtet, wir würden niemals die Souveränität anderer Länder beschneiden.
Aber wir müssen jeden abschrecken, der versucht Vietnams Souveränität zu beeinträchtigen.“
Nach russischen Medien hat der im Jahr 2009 unterzeichnete U-Boot-Kauf einen Wert von
US$ 3,2 Milliarden.
Vietnam ist eines der Länder, neben Malaysia, Taiwan, China, die Philippinen und Brunei, das die ölreichen Spratley-Inseln für sich beansprucht.
Gegenüber der Volksarmeezeitung, die vom vietnamesischen Verteidigungsministerium herausgegeben wird, äußerte sich Thanh auf der Konferenz in Singapur mit Sorge an seinen chinesischen Gegenspieler General Liang Guanglie über den Vorfall der vorherigen Woche, als chinesische Patrouille-Boote ein vietnamesisches Öl-Erkundungsschiff im Südchinesischen Meer herausforderten.
http://www.straitstimes.com/BreakingNews/SEAsia/Story/STIStory_676471.html
06.06.11
Anti-China Proteste
Hunderte von Personen versammelten sich in Saigon und Hanoi vor den chinesischen Konsulaten und demonstrierten gegen das Vorgehen der VRC und gegen die Verletzung der Souveränität Vietnams.
In den so genannten Social Networks wurden die Menschen zu Protesten aufgerufen.
In Vietnam sind solche öffentlichen Proteste sehr selten, da faktisch in einem kommunitisch Land keine Proteste zu gelassen sind. Seit Jahrezehnten streiten sich Vietnam und
China um die Gewässer im Südchinesischen Meer.
Hanoi selbst spielte die Proteste herunter - zu groß ist der Einfluss Pekings auf das Hanoier Regime in den vergangegene Jahren geworden.
In den so genannten Social Networks wurden die Menschen zu Protesten aufgerufen.
In Vietnam sind solche öffentlichen Proteste sehr selten, da faktisch in einem kommunitisch Land keine Proteste zu gelassen sind. Seit Jahrezehnten streiten sich Vietnam und
China um die Gewässer im Südchinesischen Meer.
Hanoi selbst spielte die Proteste herunter - zu groß ist der Einfluss Pekings auf das Hanoier Regime in den vergangegene Jahren geworden.
03.06.11
Vietnam beschuldigt China der Sabotage
Ein neuer Vorfall ereignete sich zwischen einem chinesischen Patrouille Boat und einem vietnamesischen Forschungsschiff, das die Gegend nach Öl erkundete.
Das vietnamesische Außenministerium, das sonst selten Pressekonferenzen hält, kritisierte am Wochenende Peking, wegen des Vorfalls am vergangenen Donnerstag im südchinesischen Meer und beschuldigte China regionale Spannungen zu schüren.
Laut den Behörden kappten drei chinesische Boote die Versorgungskabel eines Forschungsschiffes in vietnamesischen Gewässern – eine Anschuldigung, die Peking bestritt, das die Gewässer für sich selbst beansprucht.
Vietnam betonte, dass die vietnamesische Marine „alles erforderliche“ unternehmen werde, um Vietnams Souveränität zu schützen.
Jian Yu, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums verteidigte die Handlung der chinesischen Schiffe als gerechtfertigt und warnte Vietnam davor „neue Provokationen“ zu schüren.
„Die ausgeführten Handlungen, der chinesischen Boote, gegen die illegalen vietnamesischen Schiffe sind vollkommen begründet“, erklärte Jiang Yu auf einer Pressekonferenz.
„Wir ermahnen die vietnamesische Seite unverzüglich die Aktivitäten einzustellen und die Verletzung unserer Souveränität, sowie weitere Vorfälle zu unterlassen", fügte sie hinzu.
Vietnams staatliche Ölgesellschaft PetroVietnam veröffentlichte später Bildmaterial zu diesem Zwischenfall, der sich 128km von der mittelvietnamesischen Küste und 643km südlich der Insel Hainan, die zu China gehört, ereignete.
Das Video wurde vom Schiff Binh Minh 02 aufgenommen, dass ein 7m langes seismisches Messkabel zur Erkundung von Öl-und Gasvorräten schleppte.
Ein Boot, welches deutlich mit der Aufschrift ‚Chinesischer Küstenschutz‘ auf einer Seite zu erkennen ist, nähert sich dem Schiff.
Der Kapitän Alexander Bilov ist zu hören, wie er ruft: „Hier ist die Binh Minh 02 mit Versuch Sie zu kontaktieren. Ihre Handlungen sind dumm und gefährlich. Bleiben Sie vom Kabel fern! Bleiben Sie vom Kabel fern!“ Dann betätigt er das Schiffshorn mehrere Male.
Eine andere Einstellung zeigt das chinesische Schiff einige Kilometer entfernt.
„Das Schiff 84 des chinesischen Küstenschutzes schneidet das Forschungskabel von links nach rechts“, so beschreiben es die vietnamesischen Untertitel.
„Das Schiff kommt wieder zurück aber das Kabel ist schon zu tief abgesunken und deshalb können sie es nicht weiter durchschneiden.“
Es gab schon diverse Fälle mit chinesischen Schiffen, in der Vergangenheit. Aber es ist das erste Mal, dass sie absichtlich Kabel durchtrennten.
Experten sagen, dass dieser Vorfall in dieser lang umstrittenen Region in Südostasien die Nervosität über Chinas Durchsetzungsvermögen unterstreicht.
Der Zwischenfall ereignete sich nur wenige Tage vor der regionalen Sicherheitskonferenz in Singapur.
http://www.smh.com.au/world/tensions-rise-as-vietnam-accuses-china-of-sabotage-20110601-1fgno.html
http://sg.news.yahoo.com/china-warns-vietnam-against-incidents-disputed-sea-101913732.html
Das vietnamesische Außenministerium, das sonst selten Pressekonferenzen hält, kritisierte am Wochenende Peking, wegen des Vorfalls am vergangenen Donnerstag im südchinesischen Meer und beschuldigte China regionale Spannungen zu schüren.
Laut den Behörden kappten drei chinesische Boote die Versorgungskabel eines Forschungsschiffes in vietnamesischen Gewässern – eine Anschuldigung, die Peking bestritt, das die Gewässer für sich selbst beansprucht.
Vietnam betonte, dass die vietnamesische Marine „alles erforderliche“ unternehmen werde, um Vietnams Souveränität zu schützen.
Jian Yu, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums verteidigte die Handlung der chinesischen Schiffe als gerechtfertigt und warnte Vietnam davor „neue Provokationen“ zu schüren.
„Die ausgeführten Handlungen, der chinesischen Boote, gegen die illegalen vietnamesischen Schiffe sind vollkommen begründet“, erklärte Jiang Yu auf einer Pressekonferenz.
„Wir ermahnen die vietnamesische Seite unverzüglich die Aktivitäten einzustellen und die Verletzung unserer Souveränität, sowie weitere Vorfälle zu unterlassen", fügte sie hinzu.
Vietnams staatliche Ölgesellschaft PetroVietnam veröffentlichte später Bildmaterial zu diesem Zwischenfall, der sich 128km von der mittelvietnamesischen Küste und 643km südlich der Insel Hainan, die zu China gehört, ereignete.
Das Video wurde vom Schiff Binh Minh 02 aufgenommen, dass ein 7m langes seismisches Messkabel zur Erkundung von Öl-und Gasvorräten schleppte.
Ein Boot, welches deutlich mit der Aufschrift ‚Chinesischer Küstenschutz‘ auf einer Seite zu erkennen ist, nähert sich dem Schiff.
Der Kapitän Alexander Bilov ist zu hören, wie er ruft: „Hier ist die Binh Minh 02 mit Versuch Sie zu kontaktieren. Ihre Handlungen sind dumm und gefährlich. Bleiben Sie vom Kabel fern! Bleiben Sie vom Kabel fern!“ Dann betätigt er das Schiffshorn mehrere Male.
Eine andere Einstellung zeigt das chinesische Schiff einige Kilometer entfernt.
„Das Schiff 84 des chinesischen Küstenschutzes schneidet das Forschungskabel von links nach rechts“, so beschreiben es die vietnamesischen Untertitel.
„Das Schiff kommt wieder zurück aber das Kabel ist schon zu tief abgesunken und deshalb können sie es nicht weiter durchschneiden.“
Es gab schon diverse Fälle mit chinesischen Schiffen, in der Vergangenheit. Aber es ist das erste Mal, dass sie absichtlich Kabel durchtrennten.
Experten sagen, dass dieser Vorfall in dieser lang umstrittenen Region in Südostasien die Nervosität über Chinas Durchsetzungsvermögen unterstreicht.
Der Zwischenfall ereignete sich nur wenige Tage vor der regionalen Sicherheitskonferenz in Singapur.
http://www.smh.com.au/world/tensions-rise-as-vietnam-accuses-china-of-sabotage-20110601-1fgno.html
http://sg.news.yahoo.com/china-warns-vietnam-against-incidents-disputed-sea-101913732.html
06.08.10
Vietnam: China verletzt unsere Souveränität auf dem Meer
HANOI (Reuters) – Vietnam beschuldigte China am Donnerstag die vietnamesischen Seerechte mit Durchführung seismischer Forschungen in der Nähe der umstrittenen Inseln im
Südchinesischen Meer verletzt zu haben und drängt Peking mehr zu tun, um Frieden, Stabilität und gesunde bilaterale Beziehungen zu haben.
Der Vorwurf kommt zu einer Zeit in der sich die Spannungen in der Region erhöht haben, nachdem China gereizt reagierte, als vor zwei Wochen beim regionalen Sicherheitsforum in Hanoi
US-Außenministerin Clinton den zuspitzenden Streit im Südchinesischen Meer als Angriff bezeichnete.
China sagt, dass das Südchinesische Meer das „Kernstück“ der Interessen sei.
Experten sind der Meinung, dass es sich hier um Gebietsansprüche handelt, ähnlich wie Tibet und Xinjiang, sowie auch Taiwan, das Peking als Teil Chinas ansieht.
Am Donnerstag sagte die Sprecherin des vietnamesischen Außenministeriums, Nguyen Phuong Nga, dass chinesische Schiffe seit Ende Mai seismische Untersuchungen in der Nähe der Paracel-Inseln, auf die Vietnam Anspruch erhebt, betrieben hatten, sowie das Kartographieren von Öl- und Gasvorkommen auf dem Festlandsockel.
„Chinas Handlungen haben mehrfach Vietnams unumstrittene Souveränität über die Paracel-Inseln und Vietnams Souveränitätsrecht des Kontinentalsockels und seinen 200 Seemeilen Sonderwirtschaftsraum verletzt“, sagte die Sprecherin auf einer Nachrichtenkonferenz.
Nga sagte, dass Chinas Handlungen gegen die internationalen Konventionen verstoßen und die Ausführungen gegen den Willen beider geführten Staaten zur Aufrechterhaltung des Friedens und der Vermeidung weiterer Komplikationen bezüglich dieser Situation steht.
„Vietnam fordert China auf, sofort aufzuhören und die Wiederholungen der Souveränitätsverletzungen und der Souveränitätsrechte im Südchinesischen Meer einzustellen, um für Frieden und Stabilität im Südchinesischen Meer beizutragen und stabile und gesunde Beziehungen zu begünstigen“, sagte die Sprecherin.
China, Vietnam, Malaysia, die Philippinen, Brunei und Taiwan erheben alle konkurrierende historische Gebietsansprüche über Teile des Südchinesischen Meers und an den vermuteten Öl- und Gasvorkommen bei den Spratley- und Paracel-Inseln.
Ende Juli führte die chinesische Marine eine Serie von Bohrungen im Südchinesischen Meer durch.
Nga merkte an, dass sich die Situation im Südchinesischen Meer vor kurzem verkompliziert habe und sie alle Parteien dränge am Frieden in dieser Region zu arbeiten.
„Wir müssen uns das ganze Bild der Region anschauen. Es gibt hier und dort verschiedene Vorfälle, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfinden, das macht die Situation sehr kompliziert oder auch angespannt“, sagte sie.
Zu den chinesischen Manövern machte sie keine Aussage.
Nächste Woche werden US-Marine Schiffe bei einer geplanten Visite in Mittelvietnam Halt machen.
reuters.com
Südchinesischen Meer verletzt zu haben und drängt Peking mehr zu tun, um Frieden, Stabilität und gesunde bilaterale Beziehungen zu haben.
Der Vorwurf kommt zu einer Zeit in der sich die Spannungen in der Region erhöht haben, nachdem China gereizt reagierte, als vor zwei Wochen beim regionalen Sicherheitsforum in Hanoi
US-Außenministerin Clinton den zuspitzenden Streit im Südchinesischen Meer als Angriff bezeichnete.
China sagt, dass das Südchinesische Meer das „Kernstück“ der Interessen sei.
Experten sind der Meinung, dass es sich hier um Gebietsansprüche handelt, ähnlich wie Tibet und Xinjiang, sowie auch Taiwan, das Peking als Teil Chinas ansieht.
Am Donnerstag sagte die Sprecherin des vietnamesischen Außenministeriums, Nguyen Phuong Nga, dass chinesische Schiffe seit Ende Mai seismische Untersuchungen in der Nähe der Paracel-Inseln, auf die Vietnam Anspruch erhebt, betrieben hatten, sowie das Kartographieren von Öl- und Gasvorkommen auf dem Festlandsockel.
„Chinas Handlungen haben mehrfach Vietnams unumstrittene Souveränität über die Paracel-Inseln und Vietnams Souveränitätsrecht des Kontinentalsockels und seinen 200 Seemeilen Sonderwirtschaftsraum verletzt“, sagte die Sprecherin auf einer Nachrichtenkonferenz.
Nga sagte, dass Chinas Handlungen gegen die internationalen Konventionen verstoßen und die Ausführungen gegen den Willen beider geführten Staaten zur Aufrechterhaltung des Friedens und der Vermeidung weiterer Komplikationen bezüglich dieser Situation steht.
„Vietnam fordert China auf, sofort aufzuhören und die Wiederholungen der Souveränitätsverletzungen und der Souveränitätsrechte im Südchinesischen Meer einzustellen, um für Frieden und Stabilität im Südchinesischen Meer beizutragen und stabile und gesunde Beziehungen zu begünstigen“, sagte die Sprecherin.
China, Vietnam, Malaysia, die Philippinen, Brunei und Taiwan erheben alle konkurrierende historische Gebietsansprüche über Teile des Südchinesischen Meers und an den vermuteten Öl- und Gasvorkommen bei den Spratley- und Paracel-Inseln.
Ende Juli führte die chinesische Marine eine Serie von Bohrungen im Südchinesischen Meer durch.
Nga merkte an, dass sich die Situation im Südchinesischen Meer vor kurzem verkompliziert habe und sie alle Parteien dränge am Frieden in dieser Region zu arbeiten.
„Wir müssen uns das ganze Bild der Region anschauen. Es gibt hier und dort verschiedene Vorfälle, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfinden, das macht die Situation sehr kompliziert oder auch angespannt“, sagte sie.
Zu den chinesischen Manövern machte sie keine Aussage.
Nächste Woche werden US-Marine Schiffe bei einer geplanten Visite in Mittelvietnam Halt machen.
reuters.com
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